Arbeitssicherheit
3. März 2019
Lärm- und Schallschutz
2. Januar 2019

nachwuchs- und
familienförderung

Die Förderung von Nachwuchs liegt uns am Herzen – genauso wie die Unterstützung von Familien. Wir bilden in verschiedenen Berufen aus und fördern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Berufsausbildung am Hannover Airport

 

Was?

  • Seit 1978 bilden wir unsere Fachkräfte am Hannover Airport selbst aus.
  • Derzeit bieten wir zehn verschiedene Aus­bildungsberufe an.
  • Wir schaffen vielfältige Anreize für angehende Auszubildende.

Wo?

  • auf dem Campus des Hannover Airport

Warum?

  • um uns durch das Angebot attraktiver Aus­bildungsplätze fit für die Zukunft zu machen

ABSCHLUSS IN DER TASCHE

Hinter Mai Huong Le liegen zweieinhalb Jahre Ausbildung. Diverse Abteilungen hat sie in dieser Zeit kennengelernt. Gelandet ist sie im Marketing – als fertig ausgebildete Kauffrau für Büromanagement. Sie erinnert sich zurück an ihre Anfänge am Hannover Airport. Und spricht über ambitionierte Pläne für die Zukunft.


Mai Huong Le


 
 
Ganzes Interview lesen
Warum eine Ausbildung am Hannover Airport?

Die Atmosphäre am Flughafen hat mich schon immer gereizt. Doch das war natürlich nicht der einzige Grund. Mir war es wichtig, einen großen Ausbildungsbetrieb zu finden. Denn: je größer ein Unternehmen, desto facettenreicher die Ausbildung. Außerdem wollte ich nach der Schulzeit meine Heimatstadt Bremen verlassen. Etwas Neues kennenlernen, aber Norddeutschland treu bleiben. Der Hannover Airport war also perfekt für mich.

Wie war die Ausbildung aufgebaut?

Wie ein 360-Grad-Einblick ins Flughafen­geschehen. Ich durfte sämtliche Abteilungen durchlaufen. Sogar technische Bereiche waren dabei. Trotzdem hat man natürlich Schwerpunkte. Bei mir waren das Marketing und Vertrieb sowie Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement. Im Großen und Ganzen bot mir meine Ausbildung einen breiten Überblick. Doch gleichzeitig konnte ich mich genau da spezialisieren, wo meine Interessen liegen. Dabei war es hilfreich, dass ich von Anfang an Verantwortung übernehmen durfte. Fördern und fordern war die Devise.

Was bietet der Hannover Airport seinen Auszubildenden?

Eine Menge Unterstützung. Wir bekommen zum Beispiel spezielle Kurse zur Prüfungsvorbereitung finanziert. Doch es geht nicht immer nur ums Lernen. Regelmäßig werden Azubi-Events veranstaltet. Gemeinsames Grillen oder Sportturniere. Alle zwei Jahre findet zudem eine Azubi-Freizeit statt. Da lernt man dann auch mal die anderen Auszubildenden und Ausbilder näher kennen. Außerdem gibt es eine Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV). Sowas wie ein kleiner Betriebsrat nur für Auszubildende. So hat man neben seinen Ausbildern immer noch eine zweite Anlaufstelle bei Problemen. Dort war ich selbst auch zwei Jahre aktiv, genauso wie in unserer Azubi-Redaktion. Sie wirkt bei der Entwicklung unserer Mitarbeiterzeitung mit. Man hat also die Möglichkeit, sich voll zu entfalten und seine Ausbildung individuell zu gestalten. Bei guten schulischen und betrieblichen Leistungen wird man nach der Ausbildung für ein Orientierungsjahr übernommen. Genug Zeit, um in Ruhe zu überlegen, welche Richtung man einschlagen möchte.

Ein Rückblick: Woran denken Sie gerne zurück?

Mein Highlight während der Ausbildung war mein Auslandspraktikum. Im zweiten Ausbildungsjahr war ich für sechs Wochen in Brighton. Dort habe ich bei einem Online-Magazin gearbeitet. Recherchen, Interviews führen, Artikel schreiben. Sogar meine eigenen Beiträge durfte ich veröffentlichen. Finanziell wurde ich mit einem Stipendium von Erasmus+ unterstützt. Und auch der Hannover Airport hat mir unter die Arme gegriffen. Generell hat jeder Auszubildende die Chance auf ein Auslandspraktikum. Vorausgesetzt, es passt inhaltlich zur Ausbildung. Was die Projekte angeht, ist mir vor allem eine Wohltätigkeitsveranstaltung in Erinnerung geblieben: die Charity-Brotzeit am Hannover Airport. Mit einer endlos langen Brottafel durch die Terminals und einem tollen Rahmenprogramm. Das war mal etwas ganz anderes. Eine spannende Erfahrung.

Wie geht es jetzt nach Ihrer Ausbildungweiter?

Wir bekommen viele Weiterbildungsmöglich­keiten geboten. Je nach Interesse. Von einigen ehemaligen Auszubildenden weiß ich, dass sie einen Fachwirt machen. Ich hingegen möchte gerne noch studieren. Am liebsten berufsbegleitend. Es werden einem wirklich keine Steine in den Weg gelegt. Ganz im Gegenteil. Der Hannover Airport unterstützt uns, wo er nur kann – auch über die Ausbildungszeit hinaus.


Zum Stichtag 1. August 2019 ...

... haben die Flughafen Hannover-­Langenhagen GmbH, die Aircargo Services Hannover GmbH und die AirITSystems GmbH zusammen 54 Auszubildende auf dem Campus in Langenhagen.


 

Ausbildungen am Hannover Airport

Aircargo Services Hannover GmbH

  • Kauffrau/Kaufmann für Spedition und Logistik­dienstleistungen
  • Fachkraft für Lagerlogistik

AirITSystems GmbH

  • je nach Bedarf
  • Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement
  • Fachinformatiker/-in für Systemintegration
  • Duales Studium Wirtschafts­informatik (B.A.)
 
 

Seit 1978 wurden am Campus über 280 junge Menschen ausgebildet.

38 junge Männer 16 junge Frauen.

Grüner als Sie denken – Nachhaltigkeit mit neuem Horizont

Bis 2030 droht in Deutschland eine Lücke von etwa drei Millionen Fachkräften.* Dabei sind qualifizierte Mitarbeiter der Grundstein für wirtschaftlichen Erfolg. Deshalb investiert der Hannover Airport viel in die Ausbildung junger Menschen. Und bietet attraktive Anreize. Dazu gehört auch ein faires Gehalt. Die Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH zum Beispiel richtet sich nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes für Aus­zubildende. Und auch Weiterbildungsmöglichkeiten stehen allen Mitarbeitern offen. Etwa mit den internen Seminarprogrammen HAJ Academy.

*Forschungsinstitut Prognos AG 2017

 

Sustainable Development Goal

 
WIR FÖRDERN UNSEREN NACHWUCHS MIT AUS- UND WEITERBILDUNGEN